Unsere Schule In der Nähe des S-Bahnhofes, etwas versteckt in einer kleinen Parallelstraße zur B96a, befindet sich das wohl größte Gebäude von Bergfelde. Von außen sieht man ihm an, dass oft an- und umgebaut wurde. Aber der Besucher wird überrascht sein, ein neues modern gestaltetes Inneres vorzufinden. Die lärmenden Kinder auf den breiten lichtdurchfluteten Fluren sagen ihm, dass die Schüler gern Besitz ergriffen haben von ihrem alten und doch völlig neuen Schulgebäude. Der Grundstein für diese Schule wurde 1910 gelegt und 1911 hatte sie ganze zwei Klassenräume. Schon bald reichten diese nicht mehr aus. Viele Berliner entdeckten Bergfelde als schöne Wohngegend. 1929 erfolgte die erste Erweiterung um sieben Klassenräume. 1952 kam ein weiterer Klassenraum hinzu, den die Schüler "Sperlingslust" tauften. Aber die Schülerzahlen wuchsen weiter, kleine Klassenräume und übervolle Klassen waren die Regel. Endlich, 1983, wurde ein Anbau am Westflügel geplant und genehmigt, aber erst 1987 konnte der Unterricht in den vier Fachräumen aufgenommen werden. Lehrkräfte und Schüler halten tatkräftig mit. 1985 wurde endlich auch die langersehnte Turnhalle fertig. Bis dahin turnten die Schüler die Schüler in einem ehemaligen Pferdestall. Das Schuljahr 1990/91 war ebenfalls ein bedeutendes. Aus der Polytechnischen Oberschule entstanden bei der Neuordnung und Umstrukturierung zwei Schulen, unsere Grund- und die Realschule. Die verwaltungsmäßige Trennung erfolgte schnell, nicht jedoch die räumliche. 1997 begannen deshalb umfangreiche Baumaßnahmen zur Erweiterung und Umgestaltung des Schulgebäudes. Der neue Schulträger, die damalige Großgemeinde Hohen Neuendorf, inzwischen zur Stadt ernannt, stellte die ernormen Mittel dafür bereit. Schrittweise und bei laufendem Schulbetrieb erfolgte der Ausbau des Dachgeschosses und der Anbau eines neuen Treppenhauses am Ostflügel der Schule. Am Ende des Schuljahres 1998/99 konnten die ersten Klassen der Grundschule ihre neuen Räume beziehen. Hell und freundlich, in warmen gelben Farbtönen gehalten, präsentierten sich diese den Schülern. Insgesamt entstanden sieben neue Klassenräume (zwei davon mit einer beweglichen Trennwand - unsere kleine Aula) , ein Computerraum mit zehn Computern, der vor allem im außerunterrichtlichen Bereich genutzt wurde, ein neuer Arbeitslehreraum im Keller, ein Lehrmittelraum, ein Lehrerzimmer, und die Büroräume. Damit konnten Provisorien, wie z.B. unser baufälliger Flachbau, vom Schulhof verschwinden. Auch nach der Umgestaltung haben die ersten Klassen zwar alte, aber schöne große Räume, die auf einem seperaten Flur liegen. So können sie innerhalb unserer Schule ihren eigenen Zeitrhythmus leben. Für unsere Schüler haben sich seitdem die Lern- und für die Lehrkräfte die Arbeitsbedingungen enorm verbessert. Viele neu angeschaffte Lehr- und Arbeitsmittel halfen ebenfalls dabei. Seit dem Frühjahr 2001 verfügt die Schule auch über einen modern eingerichteten Computerraum mit 16 Arbeitsplätzen und Internetanschluß, Medieninseln und Verwaltungsrechner. Für den Sportunterricht steht eine Turnhalle zur Verfügung. Kleine Verbesserungen, wie die Schaffung einer Basketballanlage und die Tischtennisplatten sorgten schon dafür, dass sich die Schüler auch in den Pausen sinnvoll beschäftigen konnten.